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Dienstag, 30. November 2010

Liturgischer Kalender

Hier noch was schönes entdeckt, wenn auch schon zwei Tage alt. Ein Liturgischer Kalender zum Import nach iCal, Outlook, Google Kalender & Co., von Peter Winnenmoeller vorbereitet. Alle Feste, Hochfeste & Tagesheilige der katholischen Kirche mit einem Click in seine eigenen Kalender einbinden. Hat was.

Frage mich, warum entsteht so etwas eigentlich immer nur aus 'privater' Initiative?  Wäre doch eigentlich was für das deutsche liturgische Institut aus Trier.

Kommentare:

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

Das LIT beschäftigt sich lieber mit wichtigen Dingen, wie zum Beispiel die Entwicklung unbrauchbarer Rauchfässer, untragbarer Messgewänder, alles um dem Geist des Konzils nachzufolgen!

Benjamin Benoni hat gesagt…

@ Laurentius Rhenanius

Jepp, so was denke ich mir auch immer.

Wobei dieser Artikel vom LIT so richtig spannend ist:

http://www.stimmen-der-zeit.de/zeitschrift/ausgabe/details?k_beitrag=2532246&cnid=13&k_produkt=2532828

Wer hätte gedacht, dass das erste Hochgebet "weder organisch gewachsen noch altehrwürdig ist", wohingegen das zweite Hochgebet tatsächlich die 'älteste' Form ist?

Nach Lektüre diese Artikels muss man den Gebrauch des römischen Hochgebets fast schon als liturgischen Missbrauch ansehen. Nur gut, dass ich in der NOM noch _nie_ mit diesem 'ahistorischen' Gebet konfrontiert worden bin. Liturgisch ist ja dann mal alles in Butter.

So und jetzt geht's los mit meiner 'profanen' Arbeit, guten Tag.

Cicero hat gesagt…

Das entsteht aus einer Privatinititative, weil der Bedarf irgendwo im privaten Bereich entdeckt wurde.
Darum habe ich das angefangen und mache das so schlank wie eben möglich.

Würde das eine kirchensteuerfinaziertes Institut machen, käme dabei möglicherweise ein unbrauchbares und ubübersichtliches Datenmonster heraus, daß vermutlich ohnehin nicht funktionieren würde, weil die ja normalerweise meinen, immer das Rad gleich neu erfinden zu müssen.

Am Ende würde ich es dann doch wieder machen ... ;-)

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