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Samstag, 8. Januar 2011

Bald kirchliche Seelsorge via Facebook?

Hier ein schönes Beispiel, wie sich die offizielle Kirche die Sache mit dem Internet vorstellt. Das ist in dem Fall zwar eine evangelische Landeskirche, aber das lässt sich 1 zu 1 auf die katholische Kirche übertragen. Wunderbar, wo in dem Fall das eigentliche Problemfeld gesehen wird, es sind nämlich noch dicke Bretter zu bohren, damit in diesem Bereich mehr Personal eingestellt wird. 

Gut, es geht also um Stellen & Kohle, dass ist legitim, aber wird wohl enden wie immer, etwa hier. Das ist eine mit viel Geld und Stellen aufgebaute Seite und seltsamerweise gehe ich da _nie_ drauf. Warum wohl? Kurzantwort, weil sie dröge, langweilig und Tod ist. Wenn ich etwas über die katholische Kirche erfahren will, dann kann man die offizielle Seite der katholischen Kirche vergessen.

Soziale Systeme im 'Internet' lassen sich nicht von oben herab per Stellenauschreibung und Organigramm verwalten. Sondern sind selbstorganisierend. Und dazu muss man ausprobieren, braucht einen gewissen Spieltrieb, muss auch mal Mut zu was haben. Was es eher nicht braucht, ist ein 'Internetbeauftragter'.

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