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Montag, 17. Januar 2011

Hochamt als Votivmesse im außerordentlichen Ritus

Heute wurde in der Kirche, in der ich meine hl. Firmung empfangen habe, ein Hochamt als Votivmesse zu Ehren des hl. Sebastians im außerordentlichen Ritus gefeiert.


Für mich war das bewegend, weil in dieser Kirche so ziemliche alle Stationen auf meinem Weg zu IHm stattgefunden haben. Ich kann nicht beschreiben was es mir bedeutet, in dieser Kirche einmal an der hl. Messe im außerordentlichen Ritus teilzunehmen.

Schön fand ich, wie entspannt Ortspfarrer und Gemeinde mit dieser Form der hl. Messe umgegangen sind. Der Pfarrer hat sich ehrlich gefreut und hat an der Messe als normaler Gläubiger teilgenommen. 
Ein Moment war lediglich Verwirrung, als der Pfarrer die Kommunion auf die Hand bekommen wollte und der Zelebrant das dadurch elegant gelöst hat, dass er ihm die Patene in die Hand gedrückt hat.

Ich merke immer mehr, wie mich diese Form der Eucharistie tiefer in das Geheimnis der Nachfolge führt. Natürlich kann auch die reguläre Form des römischen Ritus würdig und ansprechend gefeiert werden und ich kenne auch Orte, wo dies geschieht, aber die außerordentliche Form bewegt etwas in meinem Herzen, was 'mehr' ist als nur die bloße äußere Form.


Ich glaube sogar, die Form ist gar nicht mal das entscheidende, wichtig ist der Geist. Und der hat heute Abend geweht. Danke lieber Vater!

1 Kommentar:

jos.m.betle hat gesagt…

Schöner Kommentar. Trifft. Wir müssen wegkommen von dem, was heute immer noch und sicher noch viel zu lange geboten wird. Mich freut es, wnn junge Menschen von der "alten Liturgie" erfasst werden. Vielleicht werden sie dann gewahr, welches Geheimnis darin liegt!
Welche Kirche ist zu sehen? Es scheint sogar einen Hochaltar zu geben; wird er genutzt?

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