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Sonntag, 20. Februar 2011

Die Reise nach Ostern hin

Die Fastenzeit als Vorbereitung auf Ostern hat sich seit der alten Kirche in zwei Teile gegliedert: die Vorfastenzeit und anschließend die 40tägige Fastenzeit. Während die Orthodoxen, Anglikaner und Protestanten die Vorfastenzeit [zumindest in der Theorie] noch kennen, wurde die Vorfastenzeit  in der katholischen Kirche im Zug der Liturgiereform 1970 abgeschafft.

Samstag, 19. Februar 2011

Kardinal Meisner kapituliert vor WisiKi?

Der Zeitpunkt ist taktisch vielleicht eher unklug, nächsten Dienstag wird Kardinal Meisner einen verheirateten Vater von zwei Kinder zum Priester weihen.

Freitag, 18. Februar 2011

Ein bisschen Kairo in der katholischen Kirche wäre längst überfällig

Noch was gefunden, Wise Guys Texter Daniel unterstützt das Memorandum 2011 'Kirche im Aufbruch'. Auch wenn er es leider nur noch selten in die Kirche schafft und - wie so viele Andere auch - frustriert von vielen Dingen in der katholischen Kirche ist, würde er sich dennoch weiterhin als christlich bezeichnen. Es gibt ja durchaus auch einiges, was katholisch ist, was er richtig gut findet - zum Beispiel MISEREOR. Hier sein offizielles Lied 'Damit ihr Hoffnung habt' zum ökumenischen Kirchentag 2010.

Whom it may be concerned ...

... die Seite http://www.newliturgicalmovement.org/ hat ein Gesuch an den Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., betreffend die Instruktion/Klarstellung zum Motu Proprio Summorum Pontificum online gestellt. Es geht um die hier  ganz gut beschriebenen Gerüchte der Durchführungsbestimmungen zum Motu Proprio, die angeblich wesentliche Einschränkungen bringen sollen.

Hier findet sich das Gesuch auf Deutsch. Seite heute morgen haben über 400 Leser unterschrieben.

Und es gibt sie doch!

Ich hatte ja immer geglaubt, links-liberale V2 Katholiken würden nicht bloggen. Hier bin ich jetzt auf einen in freier Wildbahn gestossen: http://societas-perfecta.de/wp/

Ausführungsbestimmungen zu Summorum Pontificum

Noch sind es Gerüchte, dass die Ausführungsbestimmung zum Motu Proprio Summorum Pontificum nach 3-jähriger Arbeit noch vor Ostern kommen soll. Was allerdings jetzt schon davon zu hören ist, klingt nicht besonders gut.

Eislaufende Priester



Das ist bestimmt irgendwo schon mal gepostet worden, trotzdem schöööön ....

Donnerstag, 17. Februar 2011

Warum bleibt vom Religionsunterricht so wenig hängen?




Prof. Sabine Pemsel Maier, Professorin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe über die Frage, warum eigentlich vom Religionsunterricht so wenig hängen bleibt.

Was mir neu war, konfessioneller Religionsunterricht betreibt angebliche keine Katechese. Ist das wirklich so? Ich meine, im Grunde ist das ja schon die Antwort. Wenn der Religionsunterricht keine Glaubensinhalte vermittelt und das ganze damit überhaupt erst eine Professionalisierung des Religionsunterrichts möglich macht, dann geht's halt nicht um die Schrift, Glaubensaussagen des katholischen Lehramtes oder um eine tieferes Verständnis von IHM, sondern um Klimaerwärmung, soziale Gerechtigkeit und Gender. Böse gesagt.

Dienstag, 15. Februar 2011

Niemand tritt wegen dem lieben Gott aus der Kirche aus

Nach Memorandum und 'Pro Ecclesias' Gegenmemorandum frage ich mich: Wenn das Haus brennt, ist es dann wichtig zu wissen, wo genau die Kommode richtig steht? Im Grunde ist es mir völlig Wurscht, wer welche Strukturreformen wie auf den Weg bringt. Was ich ich will, ist in meiner normalen Ortskirche katholisch leben - nur werden da gerade 1000 Kraniche gefaltet und an den Altar gelegt; um den Umbau der Kirche zum 'Raum der Sehnsucht' zu begleiten. Oder irgendwie so was. Auf jeden Fall als Geschenk an die 'Götter' um gutes gelingen des Umbaus. Genauer will ich's gar nicht wissen, weil seit der Sache mit den Kranichen war ich nicht mehr in dieser Gemeinde.

Kann es sein, dass eine komplette Gemeinde der Häresie verfällt und die merken das noch nicht mal? Ich meine, dass Gegenmemorandum ist ja nett und gut gemeint und so weiter, aber 'halten Sie bitte die Liturgie in Ihrem Bistum im Blick'? ... hmmm ... 1000 Kraniche zu falten und auf den Altar zu legen ist nicht katholisch. Punkt. Das weiß sogar ich als absoluter katholischer Laie. Das sollte auch ein hochqualifiziertes Pastoralteam aus Pfarrer, Diakon, PastoralreferentInn und-was-weiß-ich bemerken. Und trotzdem ziehen die das durch. Warum? Über was soll man da noch einen 'Dialog' führen? Oder soll ich mich an die kirchlichen Verwaltungsgerichtsbarkeit wenden, so wie es das die 144 Theologen des Memorandums als Lösung vorschlagen? Ist eine korrekte katholische Liturgie einklagbar?

Ich weiß auch keine Lösung. Nur scheint mir ein Gegenmemorandum zum Memorandum nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein. Da wird um was gestritten, was schon lange nicht mehr existiert. Das Haus brennt.

just my 2 cent

Mittwoch, 9. Februar 2011

Katholische Kirche: Ein Leichnam im barocken Gewand?

Der promovierte Theologe Dr. Dr. Alexander Görlach hat in TheEuropean einen Kommentar über das aktuelle Memorandum der 144 Theologen geschrieben: Ein Leichnam im barocken Gewand.

Vieles was er schreibt finde ich angreifbar, in einer interessante Beobachtung hat er allerdings imho Recht, dass nämlich Duktus & Vokabular des Textes dergestalt kodifiziert [sind], dass sich beide Seiten in totaler Abgeschiedenheit von der Gesamtgesellschaft aneinander abarbeiten können.


Der Diskurs um die Abschaffung des Zölibats & Frauenordination hat den Punkt der totalen Selbstreferentialität erreicht. Außerhalb innerkirchlicher Kreise wird ja nicht einmal mehr verstanden, worum es bei dem ganzen Streit überhaupt geht. Ich behaupte auch, die paar 'normale' Katholiken, die es noch gibt, interessiert das nicht. Es ist eine Auseinandersetzung mit reinen Schlagworten. Nikodemus hat das gestern meiner Ansicht nach gut ausgedrückt:

Die Kirchenpolitik ist maßgeblich durch eine scharfe Frontlage gekennzeichnet, wobei beide Lager der Ansicht sind, dass sie so sehr recht haben, dass sich weiteres nachdenken erübrigt.


Vor vielen Jahren hat Cyril Northcote Parkinson die Gesetzmässigkeiten solcher Diskurse versucht zu beschreiben. Eines der Parkinsonschen Gesetze lautet:


The matters most debated in a deliberative body tend to be the minor ones where everybody understands the issues.

[In Diskussionen werden die einfachsten Themen am ausführlichsten diskutiert, weil davon die meisten Teilnehmer Ahnung haben]

Der Umkehrschluss lautet:

All issues to argue a lot of people are not important.

[Alle Themen, um die viele Leute streiten, sind unwichtig.]

Über wichtige Themen wird nie öffentlich diskutiert. Darüber wissen nämlich zu wenig Leute Bescheid. Finde den Schluss von Nikodemus Beitrag richtig:

Lassen wir es also an uns vorüberziehen und konzentrieren wir uns auf das Wesentliche.

Dienstag, 8. Februar 2011

Frauenpriestertum


Spiele gerade a bisserl mit Books Ngram Viewer und es gibt spannende Ergebnisse, etwa 'Frauenpriestertum'. Bis in die zweite Hälfte der 70'iger Jahre gar keine Treffer und seitdem ist das in stetiger Zunahme. Wenn es ein Beweises bedürfte, das es sich dabei um ein Modethema handelt, dann hier.

Books Ngram Viewer

Google hat ein interessantes neues Projekt, nämlich Books Ngram Viewer. Damit kann man Millionen von digitalisierten Bücher nach der Häufigkeit bestimmter Begriffe durchsuchen und das Ergebnis grafisch darstellen lassen. Oben das Suchergebnis aller deutschen Bücher zwischen 1950 und 2008 nach 'Islam' und 'katholische Kirche'. Interessant, oder?

Donnerstag, 3. Februar 2011

Nachtrag: Zölibat verteidigen

Es gibt sicherlich gute & verdienstvolle Argumente für das Zölibat. Nur: Das Zölibat ist keine Dogma. Das Zölibat lässt sich nicht wirklich biblisch begründen. Die Verbindung zwischen dem Presbytertum und der Ehelosigkeit ist nicht theologisch zwingend und auch kein originäres Glaubensgut. Punkt.

Das wissen die Gegner der katholischen Kirche ganz genau und das im Zölibat die Achillesferse der römisch-katholischen Kirche liegt. Dort ist die Kirche angreifbar. Wenn man einen verheirateten Ex-Anglikaner problemlos zum katholischen Priester weihen kann, warum dann nicht einen verheirateten schon-immer-katholischen ständigen Diakon? Das ist mit logischen Gründen nicht zu erklären, sondern nur noch mit der historischen Tradition - dass haben wir schon immer so gemacht, also machen wir es weiterhin so.

Ich weiß, dass den Gegner des Zölibats wohl eher nicht die Kirche am Herzen liegt, noch das es um die Vertiefung des Glaubens geht, sondern die katholische Kirche soll zur links-liberalen deutsch-katholischen Kirche umgebaut werden, mit dem GRÜNEN-Parteiprogramm als neuem Credo, inclusive dem Kampf-gegen-Rechts als Auftrag aller aufrechten Christen Rhabarber Rhabarber Rhabarber.

Trotzdem: Das Zölibat zu verteidigen ist imho sinnlos. Die links-liberalen 'Reformatoren' wühlen, graben und unterminieren diesen Punkt ganz bewusst, weil hier letztlich zwar viele Argumente ausgetauscht werden, aber zwingend notwendig für die Kirche ist das Zölibat nicht. Irgendwann wird es fallen -vielleicht als 'Versuch' für ständige Diakone mit abgeschlossenem theologischen Studium oder so etwas- und dann stehen sämtliche Verteidiger des Zölibats doof da, weil sie nun etwas vertreten müssen, was sie gestern noch als Gott-sei-bei-uns verdammt haben. Oder sie akzeptieren diesen Schritt nicht und machen eine forke zur katholischen Kirche oder gehen zur FSSPX oder was weiß ich.

Die Katholizität hängt nicht am Zölibat. Man kann es verteidigen und das ist verdienstvoll, aber wozu? Taktisch gesehen haben WisiKi et all. einen Plan, nämlich am schwächsten Punkt ununterbrochen anzugreifen, bis man dort den ersten Stein herausbricht, um darüber den ganzen Bau zum Einsturz zu bringen. Und daran arbeiten überall im Land tausende von Medienleuten, Religionslehrer/innen, Pastoralrefernt/innen mitsamt dem Geist der Zeit, der in dem Fall sogar die besseren Argumente auf seiner Seite hat.

Und was machen die glaubenstreue Katholiken? Nix, außer -wie immer- nur passiv lamentieren, lamentieren, lamentieren bis wieder mal eine Zitadelle genommen ist.

Warum sich so in die Defensive treiben lassen? Besser eine unhaltbare Stellung beizeiten aufgeben.

just my 2 cent

Kennt die 'Weltkirche' das Zölibat?

Die heilige, katholische und apostolische Kirche ist keine Nationalkirche sondern Weltkirche und besteht aus insgesamt 22 Teilkirchen, von denen die lateinische Kirche sicher die bedeutendste, aber eben nicht die einzige ist.

Von diesen 22 Teilkirchen kennen 21 Kirchen die Verpflichtung zur Ehelosigkeit als Zulassungsvoraussetzung zum Sakrament der Priesterweihe nicht. Punkt. Niemand wird behaupten, die unierten Kirchen des Ostens seien deshalb weniger katholisch, nur weil sie regelmässig verheiratete Männer zu Weltpriester weihen oder das in den Orthodoxen Kirchen der rechte Glauben zusammengebrochen sei, weil sie das seit jeher so halten.

Das wäre auch absurd. Das Zölibat ist keine theologische Frage sondern ein disziplinarrechtliche. Anders ist es nicht zu verstehen, dass es in Deutschland aktuell rund hundert verheiratet katholische Priester gibt, neben etwa 50 weiteren, die aus den unierten Kirchen zum seelsorgerischen Dienst hierher gekommen sind. In Großbritannien wird erwartet, dass dieses Jahr etwa 80 anglikanische Priester um die Aufnahme in die katholische Kirche nachsuchen und wenn keine andere Gründe dagegenstehen, werden diese Männer wohl zu gültigen katholischen Priester geweiht.

Wenn nun Kardinal Brandmüller mit der apostolischen Tradition des Zölibats argumentiert und dass die „Weltkirche“, das heißt auch ein ökumenisches Konzil, eine apostolische Überlieferung nicht ignorieren darf und kann, dann ist das natürlich erstmal: Well roared, lion.

Nur:  Denkt man genauer darüber nach, warum kennen von 22 Teilkirchen der katholischen Kirche 21 Kirchen die Verpflichtung zur Ehelosigkeit für Weltpriester nicht, wenn doch die 'Weltkirche' die apostolische Überlieferung nicht ignorieren darf? Und hat Rom nicht sogar 2003 ein neues Recht für die unierten & altorientalischen Teilkirchen gegeben, wo diese apostolische Tradition sozusagen nicht anerkannt worden ist? Ein sehr inkongruentes Argument also.

Zeichenhaftigkeit priesterlicher Existenz: Rechteckige Schuhe

Alexander Kissler verteidigt das Zölibat klugerweise nicht mit theologischen Argumenten, sondern mit der Zeichenhaftigkeit der priesterlichen Existenz, der sozusagen als radikaler Gegenentwurf zur Logik der Welt fungiert. Gutes Argument.

Nur stimmt das wirklich? Die evangelikalen Gemeinschaften ohne Zölibat  boomen, die katholische Kirche mit Zölibat besteht nur noch aus mehr oder weniger Karteileichen; zugegebenermassen aus weniger Karteileichen als die evangelischen Landeskirchen, aber im Vergleich zur jeder Freikirche totelt es in der katholischen Kirche. Die Evangelikalen betreiben überall massiv Mission und das mit großem Erfolg, zölibatäre Priester fallen dagegen eher nicht als überzeugende Verkünder des Glaubens auf, sondern als harmlose Verwalter eines Amtes, was sie ja auch sind. 

Sieht man ehrlich auf die Zeichen der zölibatären Weltpriester heutzutage in Deutschland, muss ich immer an die rechteckigen Schuhe vom Pfarrer meiner alten Gemeinde denken und das niemand rechteckige Schuhe einfach so durch Zufall trägt, sondern dass das eine bewusst-modisch-ästhetische Entscheidung ist, keine normalen Schuhe zu tragen, sondern eben rechteckige. 

Das sind Zeichen, die mir auffallen, die Ehelosigkeit dagegen nicht. Ich glaube, 50% der Menschen leben inzwischen ehelos, warum sollte da die Ehelosigkeit der Priester noch ein besonderes Zeichen sein?

Mittwoch, 2. Februar 2011

Prelest

Ein viel verwendeter Begriff der Orthodoxie, der in der lateinischen Westkirche leider gar keine Entsprechung besitzt, ist "Prelest[Прелесt]". Das ist Kirchenslawisch und meint wörtlich 'All-Schmeichel' und wird in der Bedeutung von Selbstbetrug, Täuschung, religiöse Selbstverblendung, spiritueller Irrtum und so weiter verwendet. "Prelest" ist bei uns derart unbekannt, dass es noch nicht mal zu einem Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia gereicht hat. Der russische Eintrag findet sich hier. [Detail am Rande, der Name 'Gollum' aus 'Herr der Ringe' ist die wörtliche englische Übersetzung des slawischen Prelest.]

Die Orthodoxie sieht seit jeher spirituelle Nüchternheit als großen geistigen Nutzen und Prelest ist das genaue Gegenteil davon, also das intensive Gefühl, das einem Beispielsweise das Trachten des Fleisches -d.h. der Wunsch nach den Dingen dieser Welt- bereitet oder die fälschlich so genannte Erkenntnis , mit der gerade religiöse Menschen sich oft einer selbst zusammengebastelten Illusion unterwerfen und selbige nicht als Teil der Krankheit, sondern als Weg zur Gesundheit ansehen.

Prelest ist für geistige Menschen eine tückische Falle und die Starzen behaupten, die Quelle von Prelest sei die Unbußfertigkeit. Je mehr wir uns auf unserem geistigen Weg anstrengen und je weniger wir bereit sind, in Demut uns unsere eigenen Täuschungen einzugestehen, desto eher werden wir uns anmaßen, unsere eigenen Gedanken, Wünsche & Absichten als die von der hl. Schrift gewollte Lehre zu bezeichnen. Prelest ist so gesehen der Ehrgeiz, außerhalb der Schriften der Kirchenväter, der Tradition und des Lehramtes eine eigene Wahrheit zu finden. Die Starzen sagen, ein untrügliches Zeichen von Prelest sei es, wenn jemand nicht mehr an den Sakramenten der Kirche teilnimmt, die Lehre der Väter ablehnt, zum 'leeren' puren Gebet nicht fähig ist, in den Dingen dieser Welt verhaftet bleibt, keine Demut besitzt, kein Gehorsam leisten kann und so weiter.

Prelest ist der geistiger Kampf zwischen Lüge und Wahrheit. Wichtig ist, wir alle leben in Prelest und der Glaube, nur man selber sei frei davon, während der gesammelte Rest im prelestischen Morast feststeckt, ist ein untrügliches Zeichen, dass man selber zu 100% der Prelest verfallen ist. [Eine Randbemerkung, Prelest findet seinen Weg zu unserer Seele vor allem über die Bilder & Vorstellungen aus der Emotion und je mehr ich mich damit beschäftige, desto eher neige ich dazu, die diversen charismatischen Bewegungen a bissserl kritischer zu sehen - ohne das in irgendeiner Form verurteilen zu wollen. Ich weiß, dass dort viele Menschen zum Glauben an den HErrn gefunden haben, andererseits geschieht dort imho auch viel verwirrendes.]

Prelest gibt weder Sanfmut, noch Stille & Liebe, noch nimmt sie die Angst. An der Wirkung kann man sie erkennen. Prelest kann viele Formen annehmen und ein sicheres Mittel gegen sie ist Askese, Demut & Buße.

Jesus hat uns ganz am Anfang seiner Verkündigung in Galiläa vor allem anderen geboten, Buße zu tun: Von da an begann Jesus zu verkündigen und zu sprechen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen! Ich glaube, wir haben bis heute weder verstanden noch praktizieren es, was er damit gemeint hat.